Verfügbar Adriano Grimaldi

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    Position: Stürmer
    Alter: 30 Jahre
    Größe: 1,88 m
    Vertrag bis 2023
    Herkunft: Deutschland
    Marktwert: 250.000 Euro

    Adriano Grimaldi wurde im April 1991 im niedersächsischen Göttingen geboren. Seine Mutter stammt aus Deutschland, sein Vater gab ihm italienische Wurzeln mit. Fließend Italienisch spricht er nicht. Seine fußballerische Laufbahn begann er 1996 im Alter von fünf Jahren beim Nikolausberger SC am Rande von Göttingen. 2005 ging es dann innerhalb der Stadt zum SCW Göttingen. In Göttingen blieb er allerdings nur ein halbes Jahr, anschließend hatte er schon den Scouts einiger größerer Clubs auf sich aufmerksam gemacht. Im Januar 2006 folgte der Wechsel in die Nachwuchsabteilung von Hannover 96.


    Er spielte ein Jahr in der U16 des Clubs und wurde Meister der Niedersachsenliga. Im Jahr darauf spielte er mit der U17 in der Bundesliga. Dort absolvierte er den Saisonstart, wurde aber relativ schnell in die U19-Mannschaft gezogen und pendelte in der Folge zwischen beiden Clubs. In der U19 war er ein Ergänzungsspieler und kam auf sieben Einwechslungen in der Rückrunde mit zwei Toren. In der U17 wurde er in neun Spielen eingesetzt (ein Tor).


    Statt den wirklichen Übergang in die U19 von 96 zu gehen, entschied sich für eine Rückkehr nach Göttingen und war dort mit 17 Jahren teil der Oberligamannschaft. Zu Saisonbeginn wurde er drei Mal eingewechselt. Sein Aktivendebüt gab er am 17.August 2009 gegen Ottersberg. Danach spielte er einige Male in der A-Jugend des Klubs ehe er im November zum ersten Mal über 90 Minuten ran durfte. In der Startelf stand er auch in den folgenden drei Spielen und erzielte gegen Braunschweig II auch seinen ersten Treffer. Als vielversprechendes Talent gehandelt ging er schon im Winter 2008 den nächsten Schritt und wechselte zum FC Sachsen Leipzig in die Regionalliga. Dort eroberte er sich unmittelbar einen Stammplatz und bestritt in der Rückrunde 12 Spiele für Leipzig, wobei er gleich zehn Mal von Beginn an ran durfte. Er erzielte zwei Saisontore, die Mannschaft stieg jedoch Chancenlos in die Oberliga ab.


    Seine Leistungen in diesem Halbjahr reichten jedoch als Empfehlung und sein Weg führte ihn zur U23 von Mainz 05. Er startete stark, traf früh in der Saison und fand sich plötzlich bis zur Winterpause im Dunstkreis der Bundesligamannschaft wider. Gleich am fünften Spieltag wurde er bei einem Rückstand auch eingewechselt. Er holte den Elfmeter vor dem Ausgleich heraus, am Ende gewann Mainz mit 2:1. Bis zum Winter folgten fünf weitere Einwechslungen in der Bundesliga. Dazu kam er über die komplette Saison gesehen auf 18 Einsätze in der Regionalliga. Bei vier Saisontoren stand er im Hinspiel gegen den FC über 90 Minuten auf dem Feld, im Rückspiel stand er nicht im Kader. Auch in der U19 der Mainzer bestritt er noch eine Begegnung (ein Tor). 2010/11 (seinem ersten "echten" Aktivenjahr) spielte er in der Bundesligamannschaft keine Rolle mehr und wurde ausschließlich in der 2.Mannschaft eingesetzt. Dort war er Stammspieler und erzielte in 25 Saisonspielen sieben Tore. In zwei Phasen fehlte er verletzungsbedingt.


    Nach zwei Jahren in Mainz versuchte er ab Sommer 2011 sein Glück in der 2.Bundesliga. Bei Fortuna Düsseldorf stand er gleich am ersten Spieltag in der Startelf, ansonsten war er bis zur Winterpause ein Ergänzungsspieler. Er bestritt insgesamt sieben Zweitligaspiele (sechs Einwechslungen) und wurde auch bei zwei Pokalspielen eingewechselt. Dabei gelangen ihm zwei Treffer. Zusätzlich sammelte er bei drei Spielen in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Spielpraxis. Wirklich zufriedenstellend konnte diese Bilanz für ihn jedoch nicht sein und so ließ er sich im Winter zum SV Sandhausen ausleihen. Das Intermezzo beim damaligen Drittligisten und späteren Meister blieb aus seiner Sicht jedoch unter den Erwartungen. Zwar wurde Grimaldi zehn Mal eingesetzt, kam in allen Begegnungen jedoch nur von der Bank ins Spiel. So auch beim Auswärtsspiel beim FCS (2:1-Niederlage). Ein Saisontor gelang nicht.


    Statt einer Rückkehr nach Düsseldorf wechselte Grimaldi im Sommer innerhalb der 3.Liga und schloss sich dem VfL Osnabrück an. Beim VfL gelang ihm der Durchbruch in der 3.Liga, allerdings erst im zweiten Jahr. In der ersten Saison war er zumeist ein Joker und kam auf 27 Einsätze. Nur drei Mal spielte er jedoch von Beginn an. Zwei Tore und vier Vorlagen lautete seine Bilanz. Auch in beiden Relegationsspielen gegen Dresden kam er nur zu Kurzeinsätzen. In der zweiten Saison etablierte er sich als Stammspieler und steuerte elf Saisontore zum fünften Platz bei. Gleich drei Mal traf er im Heimspiel gegen den FCS (4:1). Grimaldi - immer wieder von Knieproblemen geplagt - absolvierte 29 Einsätze (21x Startelf). Für Grimaldi gab es dennoch den Aufstieg, denn ihn zog es zum Meister Heidenheim.


    In Heidenheim schwankte er in der Rückrunde zwischen der Startelf und der Jokerrolle und kam insgesamt auf 16 Zweitligaeinsätze. Acht Mal begann er in der Startelf (1 Tor). Auch im DFB-Pokal gegen Union Berlin traf er. Auch im zweiten Jahr blieb ihm der endgültige Durchbruch in der 2.Liga verwehrt. Bis zur Winterpause kam er auf zehn Einsätze, vier Mal spielte er von Beginn an. Ihm gelang ein Saisontor. Im Winter wechselte er zu Preußen Münster in die 3.Liga und unterschrieb dort bis 2018. Er brauchte die Rückrunde der Saison 2015/16 um sich in Münster zu etablieren und kam oft - nämlich in sieben von elf Fällen - nur von der Bank und erzielte drei Tore. Die folgende Saison war dafür sehr erfolgreich. Er war Stammspieler in Münster und kam auf 28 Einsätze. Die übrigen Begegnungen stand er verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. 17 Scorerpunkte (12 Tore) gingen auf sein Konto. Münster wurde Neunter. 2017/18 legte er nach und erzielte 15 Tore in 32 Einsätzen. Dazu kamen sieben Vorlagen. Er kam ohne größere Verletzungen durch die Saison und konnte so zur Bestleistung auflaufen. Auch war er in dieser Saison in Münster der Mannschaftskapitän.


    Nach Ende seines Vertrag folgte 2018 der Wechsel zu 1860 München. Bei den Löwen war er im ersten Halbjahr ein Stammspieler im Sturm und kam auf 19 Einsätze mit fünf Treffern. Glücklich wurde er in München trotzdem nicht und bereits nach einem halben Jahr wechselte er zum KFC Uerdingen. In Uerdingen erlebte er zunächst eine Zeit zum Vergessen und fiel fast die komplette Rückrunde aus (nur vier Einsätze, ein Tor). Diese Probleme zogen sich auch durch die Saison 2019/20 und der Angreifer konnte gerade einmal neun Spiele (sechs Mal Startelf) absolvieren. In der gerade abgelaufenen Saison lief es wieder besser, wenngleich auch nicht perfekt. Bis Ende März konnte er aber immerhin 21 Spiele absolvieren und erzielte in dieser Zeit fünf Tore. In den letzten vier Spielen im März traf er in jedem Spiel und schien auf dem Rückkehr zur alten Stärke. Dann setzte ihn eine Quarantäne als Kontaktperson mit einer folgenden Erkrankung am Corona-Virus bis zum Ende der Saison außer Gefecht.


    Adriano Grimaldi ist ein erfahrener Angreifer. Neben sechs Einsätzen in der Bundesliga und 33 Einsätze in der 2.Liga kennt er sich vor allem in der 3.Liga perfekt aus. Hier kommt er schon auf 190 Einsätze. In dieser Zeit gelangen ihm 55 Tore und 26 Vorlagen. Dazu kommen unter anderem fast 60 Einsätze in der Regionalliga (14 Tore) und einige Oberligaeinsätze. Seine Position ist die des Mittelstürmers und diese Rolle hat er auch seine komplette Karriere über gespielt. Dabei nimmt er die Rolle des Strafraumstürmers ein.

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